(Bildquelle: Annette Grunert, art-of-color.com)

Wie man mit Kunst Zuhause Stil beweist

Wie die Künstlerin Annette Grunert mit Farbe, Licht & Form stille Statements setzt – und warum echte Wohnlichkeit mehr als Pinterest-Perfektion braucht

Manchmal braucht es nur ein einziges Bild, um einem Raum Seele einzuhauchen. Es ist ein Satz, den ich oft sage – mit Überzeugung. Denn bei all den Designmöbeln, Architekturlösungen und Trendfarben, die uns in Magazinen begegnen, ist es doch die Kunst, die einem Raum Individualität schenkt. Und genau darum soll es heute gehen: wie Kunst und Interior sich begegnen, ergänzen – und am Ende verschmelzen. Und wie eine Künstlerin wie Annette Grunert dabei den Unterschied macht.

Ich erinnere mich noch an den ersten Moment, als ich eines ihrer Werke gesehen habe. Es war nicht laut – es hat nicht „geschrien“, wie so manche Provokation auf Leinwand. Es hat mich eingeladen. Die Farben – fein komponiert, vielschichtig und doch spielerisch.

Die Form – konstruiert, akribisch, mit einer fast architektonischen Präzision. Und dann diese Kugeln, „Bölle“ nennt sie die Künstlerin liebevoll, die nicht nur Lichtobjekte sind, sondern Wesen mit Charakter. Annette Grunert schafft Kunst, die in einem Raum nicht bloß hängt, sondern ihn atmen lässt. Ihre Werke führen Gespräche – leise, aber eindringlich.

(Bildquelle: Annette Grunert, art-of-color.com)

Von Papier zu Poesie

Dass Annette Grunert ein ganzes Leben lang in Farben gedacht hat, sieht man ihren Arbeiten an. Sie ist Designerin, Koloristin, Forscherin. Farben sind für sie kein dekoratives Element – sie sind Material, Ausdruck, Sprache. Ob als Serie aus Papierstreifen, die sich in geometrischer Poesie entfalten, oder als leuchtende 3D-Installationen, die ein bisschen an Popcorn denken lassen (wenn Popcorn Haute Couture wäre) – Grunerts Werke sind hochästhetisch und gleichzeitig warmherzig.

Ich erlebe oft, dass meine Kunden bei der Auswahl von Kunst unsicher werden. „Passt das zu meiner Einrichtung?“ ist die häufigste Frage. Meine Antwort lautet: Kunst muss nicht passen – sie muss sprechen.

Und Werke wie die von Annette Grunert tun genau das. Sie provozieren keine Stilkollisionen, sondern inspirieren neue Stilideen. Wer einmal ein großformatiges Grunert-WeltenBild über dem Sofa platziert hat, stellt schnell fest: Das Sofa war vorher ganz okay – jetzt ist es Teil einer Geschichte.

(Bildquelle: Annette Grunert, art-of-color.com)

Räume mit Charakter statt Pinterest-Perfektion

Wir leben in einer Welt voller schöner Bilder. Social Media hat den Blick für Ästhetik geschärft, aber auch nivelliert. Jeder Raum wirkt wie aus dem Katalog – clean, glatt, tadellos. Aber wohnt man dort auch? Oder wird da nur fotografiert?

Echte Wohnlichkeit entsteht nicht durch Einheitslook, sondern durch Persönlichkeit. Kunst wie jene von Annette Grunert ist ein Statement gegen Austauschbarkeit. Ihre Arbeiten erinnern uns daran, dass ein Raum nicht perfekt, sondern lebendig sein soll.

Dass Farbmut etwas über den Menschen erzählt, der darin lebt. Und dass ein Bild mehr sein kann als Wanddekoration – nämlich ein täglicher Impuls zum Nachdenken, Schmunzeln oder Träumen.


Über die Künstlerin

Annette Grunert, geboren 1962, lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin am Bodensee. Schon seit ihrer Kindheit bringt sie mit Pinsel, Farbe und Fantasie ihre eigenen Bildwelten auf Papier. Nach ihrer Ausbildung zur Designerin war sie über 25 Jahre international tätig – heute widmet sie sich ganz ihrer Kunst. In ihren farbintensiven Arbeiten – von komplexen Papierobjekten bis zu ihren charakteristischen „WeltenBildern“ – verbindet sie gestalterische Präzision mit erzählerischer Tiefe. Ihre Werke wurden bereits in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt.

www.art-of-color.com


(Bildquelle: Annette Grunert, art-of-color.com)

Die Kunst, Kunst zu leben

Ich plädiere daher für mehr Mut zur Kunst im Alltag. Hören Sie auf, Räume zu „stylen“ – beginnen Sie, sie zu kuratieren. Denn Ihr Zuhause ist Ihre eigene Galerie. Und Sie sind derdie Kuratorin. Wählen Sie Werke, die mit Ihnen sprechen, nicht solche, die „gut aussehen“. Kunst soll bleiben, auch wenn der Möbeltrend weiterzieht.

Annette Grunerts Werke tun genau das: Sie bleiben – im besten Sinne. Und nicht selten verändern sie sogar den Blick auf das, was einen umgibt. Ein Raum mit einem ihrer Bilder bekommt eine neue Mitte. Plötzlich fällt das Licht anders. Die Stimmung ändert sich. Und manchmal entsteht sogar ein Gespräch, das man vorher nicht geführt hätte.

Kunst darf auch Spaß machen

Und zum Schluss noch ein Gedanke, der mir besonders am Herzen liegt: Kunst darf Spaß machen. Sie darf knallen, funkeln, überraschen. Sie darf voller Leichtigkeit sein – so wie bei Annette Grunert. Die „Bölle“ zum Beispiel sind augenzwinkernde Lichtwesen, die jeden Raum aufhellen – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Ihre Leuchtobjekte, gefertigt aus unzähligen Papierschichten, sind eine Hommage an die Freude, die Farbe bringen kann.

Also: Trauen Sie sich! Ob ein pastelliger Farbklang, eine geometrische Papierkomposition oder ein leuchtender Farbkugel-Traum – Kunst kann die beste Investition in Ihr Wohlbefinden sein. Nicht als Wertanlage, sondern als Wertschätzung an sich selbst.

Es grüßt Sie aus dem bunten Kunsthaus in Ludwigsburg
Ihre
Barbara Watzl

Barbara & Peter Watzl haben in den Jahrzehnten ihres Bestehens einige schöne Höhen aber auch unschöne Tiefen erlebt. Mit erstaunlicher Hartnäckigkeit haben sie sich am Kunstmarkt in der Region zwischen Heilbronn und Stuttgart sowie durch Ihren Onlineauftritt – auch überregional – ein feines und interessantes Kunstfan-Publikum aufgebaut.

info@artmix24.de oder auf www.artmix24.de

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